Teil der Viridium Gruppe

Anhaltende Niedrigzinsphase, verschärfte Regulatorik, zunehmende Digitalisierung – speziell Lebensversicherungsunternehmen müssen sich aktuell mehreren großen Herausforderungen gleichzeitig stellen. Hinzu kommt in vielen Fällen ein erheblicher Modernisierungsbedarf, insbesondere im IT-Bereich. Der damit verbundene Investitions- und Kapazitätenbedarf ist immens.

Externe Bestandskonsolidierung bietet Vorteile für Kunden und Unternehmen

Die Unternehmen analysieren deshalb, wie einerseits mit Vertragsbeständen umgegangen werden kann, die operativ und bilanziell enorme Kräfte binden. Und wie andererseits die Interessen der Versicherten nicht nur langfristig gewahrt, sondern auch attraktivere Überschussperspektiven ermöglicht werden können. In manchen Fällen kann der Verkauf eines Vertragsbestands schlicht Konsequenz einer veränderten strategischen Ausrichtung sein.

Die Option, Bestände für das Neugeschäft zu schließen und in die Hände spezialisierter Bestandsmanager zu geben („Run-off“), eröffnet Unternehmen also neue Handlungsspielräume und den Versicherten die Perspektive auf langfristig attraktive Leistungen jenseits der vertraglichen Mindestinhalte.


Die Viridium Gruppe ist führender externer Bestandsmanager

Die Viridium Versicherungsgruppe ist angetreten, die private Altersvorsorge mit Lebensversicherungen trotz schwierigster Rahmenbedingungen verlässlich und attraktiv zu halten. Ihr Beitrag: Als führender Spezialist für das effiziente Management von Lebensversicherungsbeständen in Deutschland konzentriert sie sich zu 100 Prozent auf die Belange der bestehenden Kunden und deren Verträge. Dafür setzt die Viridium Gruppe auf reibungslose Integrationsprozesse, moderne Bestandsverwaltungssysteme, kundenorientierte Serviceeinheiten und ein leistungsfähiges Kapitalmanagement.

Die Entis Lebensversicherung gehört seit 2017 zur Viridium Gruppe. Weitere Gesellschaften der Gruppe sind die Skandia Lebensversicherung, die Heidelberger Lebensversicherung und seit April 2019 die Proxalto Lebensversicherung. Die Portfoliogesellschaften der Viridium Gruppe betreuen knapp 4,8 Millionen Versicherungsverträge und ein Vermögen von 60 Milliarden Euro (Stand Ende 2018).

Die Viridium Gruppe wurde 2013 gegründet. Gesellschafter der Gruppe sind mit Cinven eine führende internationale Beteiligungsgesellschaft, mit der Hannover Rück die weltweit viertgrößte Rückversicherungsgruppe und mit der Generali der zweitgrößte Erstversicherungskonzern in Deutschland.

Logo der Viridium Gruppe vor dem Büroeingang, Neu-Isenburg

"Run-Off": Interessen der Versicherten bleiben gewahrt

Die Viridium Gruppe hat sich darauf spezialisiert, bestehende Lebensversicherungsbestände langfristig fortzuführen. Die Grundidee: Je mehr Verträge auf einer einzigen Plattform verwaltet werden, desto geringer sind die anteiligen Verwaltungskosten pro Vertrag.

Die Viridium Gruppe und ihre Portfoliogesellschaften führen die ihnen anvertrauen Verträge auf der Grundlage aller gesetzlichen und vertraglichen Regelungen fort, über die gesamte Laufzeit der Verträge. Das beinhaltet selbstverständlich, dass die Kunden auch in der Zukunft an den Ergebnisquellen Kapitalanlage-, Risiko- und Übriges Ergebnis nach Maßgabe der Mindestzuführungsverordnung beteiligt bleiben.


Kosteneinsparung durch Effizienzsteigerung

Die Viridium Gruppe fixiert die Aufwände für die Verwaltung von Verträgen langfristig – und zwar zu Konditionen, die unterhalb der bisherigen Aufwandsniveaus liegen. Dies ist möglich, weil die Bestandsverwaltung jeweils von einer gruppeneigenen Servicegesellschaft zu dauerhaft festgeschriebenen Bedingungen erbracht wird.

Auf diese Weise werden die Kunden gegen die negativen Folgen, die sich aus dem Abrieb eines für das Neugeschäft geschlossenen Bestands normalerweise zwangsläufig ergeben – nämlich anteilig steigenden Kosten pro Police – zuverlässig immunisiert. Zum anderen führt die dauerhafte Kostensenkung – nach Maßgabe der Mindestzuführungsverordnung – bei entsprechender wirtschaftlicher Entwicklung der jeweiligen Gesellschaft zu Vorteilen bei der Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) und damit auch bei der Überschussbeteiligung. Ein weiteres wichtiges Plus für die Versicherten: Das Versichertenkollektiv wird angesichts der langfristigen Kostengarantie nicht mit Modernisierungsaufwänden belastet – diese tragen ausschließlich die Eigentümer der Viridium Gruppe. In den vergangenen Jahren wurde bereits erheblich in IT und Systemlandschaft investiert.

Die Kunden der Entis profitieren vom Viridium Modell des externen Bestandsmanagements also langfristig und dauerhaft.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Internetseite der Viridium Gruppe.

Die Entis Lebensversicherung ist eine von derzeit vier Portfoliogesellschaften der Viridium Gruppe, dem führenden Spezialisten für das effiziente Management von Lebensversicherungsbeständen in Deutschland. Sie betreut rund 85.000 Lebensversicherungsverträge der ehemaligen Mannheimer Lebensversicherung AG, die die Viridium Gruppe im August 2017 von der Protektor Lebensversicherung AG erworben hat. Als freiwillige Auffangeinrichtung der deutschen Lebensversicherer hatte Protektor den Bestand der Mannheimer Versicherung 2003 übernommen und seitdem verwaltet. Das Unternehmen verwaltet, Stand Ende 2018, ein Vermögen in Höhe von etwa 1,8 Milliarden Euro.